Es gibt eine Vielzahl verschiedener Verdickungsmittel, die Sie beim Kochen verwenden können. Diese geheimnisvollen Zutaten verleihen Ihren Saucen, Suppen und Desserts eine dickere, köstlichere Konsistenz! Einige gängige Verdickungsmittel, die Sie möglicherweise in Ihrer Küche haben:
Wenn Sie das beste Verdickungsmittel für Ihr Rezept ermitteln möchten, bedenken Sie einige Punkte. Überlegen Sie nun den Geschmack des Verdickungsmittels. Manche Verdickungsmittel wie Mehl sind geschmacksneutral, andere wie Gelatine hingegen schmecken widerlich, es sei denn, man überdeckt sie. Sie sollten auch ein Verdickungsmittel wählen, das gut mit den anderen Aromen Ihres Gerichts harmoniert.
Neben dem Geschmack gibt es auch die Textur, die Sie berücksichtigen möchten. Maisstärke oder Sahne sind zwei Verdickungsmittel, die eine glatte und glänzende Textur ergeben, während Arrope zusammen mit Tapioka und anderen eine weiche oder elastische Textur verleihen. Stellen Sie sicher, dass Sie ein Verdickungsmittel wählen, das die beste Konsistenz für Ihr Gericht ergibt.
Wie funktionieren Verdickungsmittel in der Küche wirklich? Es hängt mit einem Prozess namens Gelatinierung zusammen. Wenn Sie ein Verdickungsmittel mit einer Flüssigkeit vermengen und erwärmen, quellen die Stärkemoleküle im Verdickungsmittel auf und absorbieren die Flüssigkeit. Dadurch wird die Mischung dicker, da ihre Viskosität erhöht wird.

Es gibt Unterschiede dabei, wie genau die verschiedenen Verdickungsmittel funktionieren – sie weisen unterschiedliche Schwellwerte auf und vertragen unterschiedlich viel Belastung. Doch bei allen kommt das grundlegende Prinzip der Gelatinierung zum Tragen. Sobald Sie die Wissenschaft hinter Verdickungsmitteln verstanden haben, werden Sie zum Profi in Ihrer heimischen Küche.

Maisstärke ist ein durchaus universell einsetzbares Verdickungsmittel für die meisten Saucen und Bratensoßen. Sie hat einen milden Geschmack und erzeugt eine glänzende Textur. Maisstärke eignet sich zudem hervorragend als Verdickungsmittel: Vermengen Sie sie mit einer kalten Flüssigkeit zu einer Schlamm-Mischung (Slurry) und rühren Sie diese anschließend in eine heiße Flüssigkeit. Unter Rühren erhitzen, bis die Mischung andickt.

Ein weiteres beliebtes Verdickungsmittel, Gelatine, wird aus dem Kollagen in Tierknochen und -bändern gewonnen. Sie kommt in vielen Desserts vor, z. B. Pudding und Götterspeise. Gelatine: Gelatine bildet beim Abkühlen eine feste Masse, eignet sich daher ideal zum Verdicken von Puddings und Gelatineformen.